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Wie wir das Übersetzungshandling in TYPO3 neu überdenken sollten

Stellt mit uns die Weichen für die Zukunft der Mehrsprachigkeit in TYPO3. Wir wollen Eure Sichtweise, Eure Wünsche, aber auch Eure Probleme hören und gemeinsam überlegen, welche Lösungen wir brauchen werden. Besucht unseren Workshop auf den TYPO3 Developer Days oder schickt uns eure Geschichte per E-Mail, damit die Mehrsprachigkeit in TYPO3 mit den nächsten Versionen noch besser wird.

Geschätzte Lesezeit: 4 Minuten

 

Mehrsprachiges TYPO3

das zuverlässige Arbeitspferd

TYPO3 ist seit jeher für seine besonderen Stärken in Sachen Mehrsprachigkeit bekannt. Sowohl das bereits in viele Sprachen übersetzte Backend als auch die Möglichkeiten zur Frontend-Ausgabe von übersetzten Inhalten suchen in der Welt der Content Management Systeme ihresgleichen, auch außerhalb der Open Source Community. Basierend auf den multilingualen Funktionen des TYPO3-Kerns gibt es zusätzliche Extensions wie den L10nmanager oder den Localizer, mit denen sich die APIs professioneller Übersetzungsdienstleister zusätzlich an TYPO3 anbinden lassen.

Selbstverbesserung

um zukunftssicher zu sein

Nichtsdestotrotz gibt es natürlich immer Raum für Verbesserungen und so entwickeln sich die Funktionen für Internationalisierung (I18N), Lokalisierung (L10N) und Übersetzung (T9N) in TYPO3 ständig weiter. Auf der TYPO3 Conference 2016 gab es zu diesem Thema bereits einen Vortrag "Quo Vadis TYPO3" von Daniel Zielinski von der Firma Loctimize und mir, in dem unter anderem die im Rahmen der TYPO3 User Experience Week entwickelten Konzepte und Verbesserungen vorgestellt wurden. Grundlegende Konzepte sind sogenannte Language-IDs, die beiden Modi "Connected" und "Free" für die Verbindung zwischen Datensätzen in Quell- und Zielsprache, sowie zusätzliche Einstellungen für den sogenannten "Fallback", wenn Datensätze in der Zielsprache nicht vorhanden sind.

Zufriedenstellende Konzepte

aber sind sie das?

Bislang reichten diese Konzepte aus, um die meisten Aufgaben in der Mehrsprachigkeit von TYPO3-Projekten zu realisieren, doch in den letzten Jahren wurde zunehmend Kritik an dem Ansatz laut. Auf dem TYPO3-Camp Mitteldeutschland in Dresden gab es eine Session zu diesem Thema von Eric Bode mit dem Ziel, neue Wege für eine verbesserte und standardisierte Umsetzung zu finden, die insbesondere die Probleme löst, die bei den aktuellen Ansätzen immer wieder auftreten können. Ein Ergebnis dieser Session ist eine Diskussion auf decisions.typo3.org, wo Eric seine Ideen mit anderen Interessierten teilte und bereits erstes Feedback erhielt.

Der Workshop

wir wollen Euren Input

Basierend auf diesen wertvollen Erkenntnissen wollen Eric und ich zusammen mit Benni Mack während der TYPO3 Developer Days in Karlsruhe einen Workshop veranstalten, in dem ihr die Gelegenheit haben werdet, uns von euren Aufgaben, deren Lösungen, aber auch deren Problemen in eurer täglichen Arbeit mit TYPO3-Übersetzungsprozessen zu berichten. Solltet Ihr nicht an diesem Workshop teilnehmen können, so könnt Ihr uns gerne entsprechende Beschreibungen und Wünsche an info(at)coders(dot)care schicken, damit wir diese in die Ergebnisse des Workshops einfließen lassen können.

Alle Ergebnisse werden in einer weiteren Sitzung während der Entwicklertage in einer Zusammenfassung präsentiert und fließen dann in die Entwicklung der neuen Konzepte ein. Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme und sehen uns in Karlsruhe.

Jo Hasenau