Ein paar falsche Behauptungen schickten uns auf eine Spur, die wir so nie erwartet hätten. Wir haben dabei mehr gefunden als ein einzelnes Stück Software. Falsche Informationen können durch Wiederholung an Gewicht gewinnen, KI-Antworten prägen und erstaunlich hartnäckig werden. Also haben wir uns angesehen, was man tatsächlich dagegen tun kann.
Irgendwann kann eine Organisation so sehr damit beschäftigt sein, sich selbst zu organisieren, dass man den Eindruck gewinnt, die Organisation selbst werde zum eigentlichen Projekt. Einen Teil dieses Wochenendes habe ich damit verbracht herauszufinden, ob TYPO3 diesem Punkt bereits unangenehm nahekommt.
Dies ist der dritte und letzte Teil einer Serie auf Basis meines WeAreDevelopers-Talks A True Story About Speeding Up the Wrong Things. Im ersten ging es um Geschwindigkeit ohne ausreichende Steuerbarkeit, im zweiten um Softwareentwicklung, sobald Code billig wird. Das Architekturproblem endet aber nicht beim Code. Modelle rufen inzwischen Werkzeuge auf und verändern auch andere Systeme. Die Frage ist also größer: Was muss um KI herum existieren, bevor ihre Ergebnisse oder Aktionen zu einem Zustand werden, auf den wir uns verlassen?
Aus meinem WeAreDevelopers-Vortrag „A True Story About Speeding Up the Wrong Things“ ist eine dreiteilige Artikelserie entstanden. Der erste Teil beschreibt ein altes Muster: Systeme werden schneller, lange bevor sie sich besser steuern lassen. In diesem zweiten Teil geht es um Softwareentwicklung und darum, was passiert, wenn KI eines ihrer sichtbarsten Arbeitsergebnisse plötzlich deutlich billiger macht: Code.
Das Video meines WeAreDevelopers-Talks "A True Story About Speeding Up the Wrong Things" dauert rund 40 Minuten und bietet Stoff für mehr als nur einen Artikel. Also habe ich die Argumentation auf 3 Posts verteilt. Im ersten geht es um den ältesten Fehler der ganzen Geschichte: Beschleunigung mit Fortschritt zu verwechseln.
In den letzten Monaten ist mir bei KI eines klar geworden: Output war der einfache Teil. Texte, Bilder, Konzepte und Zusammenfassungen entstehen heute in einem Tempo, das vor wenigen Jahren noch absurd gewirkt hätte. Was früher Tage gekostet hat, braucht heute Minuten, manchmal Sekunden, und oft ist das Ergebnis erstaunlich gut. Genau deshalb ist Output nicht mehr die spannendste Frage.
Ich habe irgendwann gelernt, dass ich als Einzelperson bestimmte Dinge zuverlässig verkacke. Ein uneleganter Satz, aber eine sehr nützliche Erkenntnis.
Governance klingt ungefähr so sexy wie ein dreistündiger Tagesordnungspunkt mit Geschäftsordnungsantrag. Bis sie fehlt. Oder bis sie zwar irgendwo existiert, aber niemand mehr sagen kann, wo Entscheidungen eigentlich wirklich fallen.
Es gibt Fehler, die man auf einem Bildschirm sieht. Und es gibt Fehler, die irgendwann körperlich im Raum stehen. In der analogen Produktion war das keine Metapher.
Flugblattballons. Die gab es wirklich. Heute würde man das wahrscheinlich irgendwo unter „Content Delivery“ einsortieren. Damals war es etwas handfester: Man hängte Papier an einen Ballon und hoffte, dass Wind, Zeitsteuerung und Zielgebiet ungefähr miteinander klarkamen.
Ich wollte eigentlich nur meinen LinkedIn-Lebenslauf nachtragen. Das klingt harmlos, ist aber offenbar eine dieser Aufgaben, bei denen man erst ein paar Stationen sortiert und dann plötzlich merkt, dass man beim Sortieren selbst mit auf dem Tisch liegt.
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